Allgemein | 31. März 2025

„Wieder vernetzen: Der Fischotter als Wegweiser für den Feuchtbiotopverbund“ – Ein Rückblick auf die inspirierende Fachkonferenz!

Am 10. März 2025 fand die Fachkonferenz „Wieder vernetzen: Der Fischotter als Wegweiser für den Feuchtbiotopverbund“ im Leipziger KUBUS statt, organisiert von der Deutschen Umwelthilfe e. V.  (DUH) und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH (UFZ).

Zahlreiche Expert:innen aus Naturschutz, Wissenschaft und praktischer Umsetzung kamen zusammen, um innovative Ansätze zum Schutz des Fischotters und der Renaturierung von Gewässern zu diskutieren. Die Veranstaltung bot eine Mischung aus praxisorientierten Vorträgen und spannenden Impulsen, u.a. zur Wiedervernetzung entlang von Verkehrsinfrastrukturen und zu rechtlichen Instrumenten für die Renaturierung von Auen, die den Teilnehmer:innen neue Perspektiven auf den Feuchtbiotopverbund eröffneten.

Hier finden Sie das Programm der Fachkonferenz

Die Inhalte und Ergebnisse des Konferenztages fasste Frau Lisa Rock begleitend als Graphic Recording zusammen.

Neben den Vorträgen gab es auch eine informative Exkursion am 11. März 2025, bei der die Teilnehmer:innen die Renaturierung der Lossa besichtigten. Geführt von Frau Gaisbauer und Frau Schmid vom BUND Sachsen e.V., wurde der Wildkatzenkorridor entlang der Lossa vorgestellt. Ein Projekt, das nicht nur der Wildkatze zugutekommt, sondern auch wichtige Lebensräume für den Fischotter schafft. Ein Höhepunkt war der Nachweis eines Fischotters durch einen Artenspürhund sowie Hinweise auf Bibernachwuchs, erkennbar an frischen Bissspuren. Vor Ort konnten die Teilnehmer:innen praxisnah erleben, wie Renaturierungsmaßnahmen erfolgreich umgesetzt werden und wie diese Maßnahmen Synergien zwischen verschiedenen Arten fördern – ein echter Erfolg und praktischer Beitrag zur Fachkonferenz.

Neben der Wissensvermittlung förderte die Konferenz auch den Austausch und die Vernetzung der Teilnehmenden. Die Diskussionen zu rechtlichen Rahmenbedingungen, praktischen Herausforderungen und zukünftigen Kooperationen boten wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung des Biotopverbunds in Deutschland.